Der Baum in der Psychologie
26 Mai 2011
Bäume sind nicht nur dafür verantwortlich, unser Klima am Leben zu halten, indem sie Sauerstoff erzeugen und die Luft reinigen, sondern sie könenn auch viele andere Zwecke verfolgen. So bieten sie beispielsweise Schatten im Sommer, Früchte, die uns ernähren und einen reichen Lebensraum für Vögel und andere Tiere wie beispielsweise Eichhörnchen.
Doch auch in der Psychologie ist der Baum ein sehr wichtiges Zeichen. So werden in der Therapie und auch in der Diagnostik häufig Bäume als Symbole verwendet, um Zugang zur Seele eines Menschen zu erhalten.
Besonders aussagekräftig kann zum Beispiel eine Zeichnung von einem Baum sein, die ein Patient anfertigt. Ist dieser Baum beispielsweise nicht verwurzelt und eher schmal mit nur sehr wenigen Blättern, ist es dem Therapeuten möglich zu erkennen, dass der Patient seinen Halt in der Welt verloren hat und selbst eine sehr schwache Psyche hat. Ein starker Baum mit dicken Wurzeln und einer fülligen Blätterkrone hingegen deutet dann auf eine sehr gesunde und starke Haltung hin, die eigentlich kein Fall für den Psychologen wäre.
Außerdem gibt es auch Übungen, bei denen sich der Patient hinstellen muss und sich fühlen muss wie ein Baum, der sich im Wind wiegt. Das Gefühl, Wurzeln zu haben, kann sehr erdend sein und den Menschen zurück zu einer gesunden Wahrnehmung führen.
Leave a reply